Vom Engpass zum Festpreis: Wie aus einem Problem ein Umfang wird
Zwischen dem ersten Gespräch und der ersten Zeile Code steht bei Cloudwerks genau ein Dokument: der schriftliche Umfang. Er ist der Grund, warum wir einen Festpreis nennen können. Dieser Beitrag erklärt, wie er entsteht, was er für Sie leistet – und was mit Wünschen passiert, die unterwegs dazukommen.
Warum wir mit dem Problem anfangen, nicht mit der Lösung
Viele Anfragen beginnen mit einer Lösung: „Wir brauchen eine App.“ Oder mit einem Angebot eines anderen Anbieters, das dreißig Seiten Funktionen aufzählt. Wir fangen eine Stufe früher an – beim Vorgang, der heute nicht funktioniert. Ein Auftrag, der dreimal abgetippt wird. Ein Außendienst, der abends Zettel abarbeitet. Eine Inventur, die eine Woche dauert.
Der Grund ist einfach: Der MVP-Sprint ist in Zeit und Preis fest. Acht Wochen, 9.500 €. Die einzige Variable ist, was hineinkommt. Die Arbeit vor dem Start besteht also darin, die kleinste Version zu finden, die den Engpass im Alltag tatsächlich löst – nicht die größte, die in das Budget passt.
Was „erster Wurf“ bedeutet
Ein erster Wurf ist die Software, mit der die Menschen, die den Vorgang täglich bearbeiten, ab Tag eins arbeiten können. Nicht mehr. Der Sonderfall, der zweimal im Jahr auftritt, gehört meist nicht hinein. Die Auswertung, die die Geschäftsführung „später mal“ sehen möchte, auch nicht.
Dazu kommt eine Abwägung, die Sie kennen sollten: Die acht Wochen bleiben fix, aber jede zusätzliche Plattform verschiebt den Umfang von Tiefe zu Breite. Web-Anwendung, Android-App und ERP-Anbindung in einem Sprint sind möglich – dann ist jede davon schlanker, als wenn nur eine gebaut wird. Auf der Seite zum MVP-Sprint können Sie diese Verschiebung selbst durchspielen.
Was im schriftlichen Umfang steht
Der Umfang hält fest, was gebaut wird: welcher Vorgang, für welche Nutzer, auf welchen Plattformen, mit welcher Anbindung. Er hält ebenso fest, was nicht dazugehört – die Punkte, die im Gespräch als Ausbau eingeordnet wurden. Dazu der Festpreis und das, was Sie am Ende bekommen: ein lauffähiges System in Ihrer Umgebung, dokumentiert und übergabefähig.
Wir schreiben ihn so, dass Sie ihn ohne Techniker lesen und beurteilen können. Er liegt Ihnen vor, bevor Sie etwas bezahlen. Wenn Sie beim Lesen merken, dass etwas fehlt oder zu viel ist, ist das der Moment, es zu sagen – nicht in Woche fünf.
Was „fertig“ heißt
In vielen Projekten wird erst am Ende darüber gestritten, ob die Software fertig ist. Bei uns ist die Frage beantwortet, bevor wir anfangen: Fertig ist, was im schriftlichen Umfang steht, und es ist fertig, wenn es in Ihrer Umgebung läuft. Innerhalb dieses Umfangs gilt der Festpreis. Es gibt keine Stunden, die sich unbemerkt ansammeln.
Wenn unterwegs ein Wunsch dazukommt
Das passiert in jedem Projekt, und es ist ein gutes Zeichen: Wer lauffähige Zwischenstände sieht, bekommt Ideen. Die Regel dafür ist einfach. Nichts außerhalb des schriftlichen Umfangs wird stillschweigend mitgebaut. Der Wunsch wird notiert und als Ausbau angeboten – schriftlich, bevor er umgesetzt wird. Sie entscheiden dann, ob er direkt nach dem Sprint dazukommt, später oder gar nicht.
Diese Regel schützt zwei Dinge: die acht Wochen und den Preis. Sie schützt aber auch Sie davor, dass ein Projekt, das klein und klar begonnen hat, unter der Hand groß und unscharf wird.
Was das für Ihre Entscheidung bedeutet
Sie kennen vor der Beauftragung drei Dinge: was Sie bekommen, wann Sie es bekommen und was es kostet. Damit lässt sich ein Angebot vergleichen – auch mit dem, das vielleicht schon auf Ihrem Tisch liegt. Zur Einordnung finden Sie auf der MVP-Seite eine Übersicht, was vergleichbarer Umfang bei Agenturen, Freelancern oder mit eigener Einstellung typischerweise kostet.
Der Umfang folgt aus dem Engpass, nicht aus dem Budget. Er steht schriftlich fest, bevor Sie zahlen. Alles darüber hinaus wird separat angeboten – ebenfalls schriftlich. Wenn Sie ein konkretes Problem haben, klären wir im Architektur-Gespräch, was davon in einen ersten Wurf gehört.