Das erste Gespräch: Was in 30 Minuten passiert – und was Sie danach in der Hand haben
Jede Zusammenarbeit mit Cloudwerks beginnt mit demselben Termin: 30 Minuten, kostenlos, mit dem Architekten, der das System später entwirft und baut. Dieser Beitrag erklärt, was in diesem Gespräch passiert, was Sie vorbereiten sollten – und was Sie danach in der Hand haben.
Wer Ihnen gegenübersitzt
Es gibt keinen Vertrieb, der das Gespräch führt und es danach weiterreicht. Sie sprechen von der ersten Minute an mit Markus Niewerth, Senior Software-Architekt und Gründer von Cloudwerks. Dieselbe Person entwirft später die Architektur, baut das System und übergibt es Ihnen.
Das hat einen praktischen Grund. Im ersten Gespräch fallen die Einschätzungen, an denen sich alles Weitere orientiert: Was ist das eigentliche Problem, was gehört in einen ersten Wurf, was nicht. Diese Einschätzungen sollten von der Person kommen, die später dafür einsteht.
Was Sie vorbereiten sollten – und was nicht
Sie brauchen kein Lastenheft und keine technischen Vorkenntnisse. Was hilft, ist Konkretes aus dem Betrieb:
- Ein Beispiel. Ein Auftrag, ein Außendiensttermin, eine Inventur – ein Vorgang, der heute zu lange dauert, zu oft schiefgeht oder an einer einzelnen Person hängt. Am besten so, wie er gestern tatsächlich gelaufen ist, nicht so, wie er laufen sollte.
- Die Beteiligten. Wer den Vorgang heute bearbeitet, wer die Ergebnisse braucht, wer die Software später täglich bedienen würde.
- Die vorhandenen Systeme. Der Name Ihres ERP- oder Warenwirtschaftssystems und die Excel-Listen, die dazwischen liegen. Mehr nicht.
- Ein Angebot, falls eines vorliegt. Viele Gespräche beginnen mit dem Angebot eines anderen Anbieters auf dem Tisch. Bringen Sie es mit – wir lesen es gemeinsam.
Was Sie nicht vorbereiten müssen: eine Lösung. Die Lösung ist unsere Aufgabe. Ihre ist der Engpass.
Was in den 30 Minuten passiert
Das Gespräch hat drei Teile, und der erste ist der längste.
Sie schildern. Wir hören zu und fragen nach: Wo geht heute Zeit verloren? Wo entstehen Fehler? Was passiert, wenn der Vorgang liegen bleibt? Diese Fragen zielen nicht auf Technik, sondern auf den Ablauf. Den Ablauf kennen Sie – und das System muss später zu ihm passen, nicht umgekehrt.
Wir ordnen ein. Ist das ein Problem, das Software löst? Wenn ja: Was davon gehört in einen ersten Wurf, der in acht Wochen läuft – und was ist ein Ausbau, der später dazukommt? Diese Trennung ist der Kern des Gesprächs. Sie entscheidet darüber, ob ein Projekt klein und klar anfängt oder groß und unscharf.
Wir sagen, was es kostet. Für den MVP-Sprint ist das einfach: 9.500 € Festpreis für ein lauffähiges System aus Web-Anwendung, Android-App, Backend und Datenbank. Was darüber hinausgeht, benennen wir als Ausbau. Angeboten wird er separat und schriftlich – nie als Überraschung auf der Rechnung.
Was Sie danach in der Hand haben
Sie gehen mit einer von drei Antworten aus dem Gespräch: Das Problem passt in den Sprint. Es beginnt besser mit einem Architektur-Review, etwa weil ein bestehendes System im Weg steht. Oder es ist ein eigenes Vorhaben, das wir separat anbieten. Alle drei Antworten sind kostenlos, und sie gehören Ihnen – unabhängig davon, ob Sie uns beauftragen. Sie können sie nutzen, um ein anderes Angebot zu bewerten, intern zu entscheiden oder das Thema vorerst liegen zu lassen.
Manchmal lautet die Antwort auch: Dafür brauchen Sie keine Individualsoftware. Oder: Das ist kein Software-Problem. Dann sagen wir das. Ein Gespräch, das mit einer klaren Absage endet, ist für beide Seiten besser als ein Projekt, das nicht hätte starten sollen.
Wie es weitergeht – wenn Sie wollen
Wenn Sie nach dem Gespräch weitermachen möchten, folgt der zweite Schritt, und er ist schriftlich: Wir halten fest, was gebaut wird, und nennen den Festpreis dafür. Beides liegt Ihnen vor, bevor Sie etwas bezahlen. Dieser schriftliche Umfang ist die Grundlage für alles, was in den acht Wochen passiert – und die Antwort auf die Frage „Was heißt fertig?“, bevor sie sich stellt.
Was dann in den acht Wochen selbst passiert, beschreibt die Seite zum MVP-Sprint. Kurz: Sie sehen in jeder Phase lauffähige Zwischenstände, und am Ende läuft die Software in Ihrer Umgebung.
Was das Gespräch nicht ist
- Kein Verkaufsgespräch. Sie bekommen eine Einschätzung, kein Angebot, das an diesem Tag unterschrieben werden muss.
- Keine Prüfung. Sie müssen nichts wissen, was Sie nicht ohnehin wissen. Fachbegriffe erklären wir – oder lassen sie weg.
- Keine Verpflichtung. 30 Minuten, kostenlos, per Video oder Telefon. Danach entscheiden Sie.
Über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch. Ein Satz zum Problem reicht; wir melden uns per E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren. Ausführlicher muss die Anfrage nicht sein – der Rest ist Inhalt des Gesprächs.